
Das individuelle Schlaganfallrisiko wird von Alter, Geschlecht und vor allem von familiären Veranlagungen und krankheitsbedingten Vorbelastungen wie Bluthochdruck, Blutzuckererkrankung oder Fettstoffwechselstörungen bestimmt.
Bei wenigen Patienten kündigt sich der Schlaganfall durch Warnsymtome an. Hierzu zählen halbseitige Taubheitsgefühle, Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen.
Durch Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere durch die Ultraschalldiagnostik der Hals- und Kopfgefäße, lassen sich Gefäßveränderungen rechtzeitig erkennen und das Schlaganfallrisiko abschätzen. Eine erhöhte Pulswellengeschwindigkeit weist auf verhärtete Gefäßwände der Arterien hin. Mit der Schlaganfall-Risiko-Analyse wird das Risiko von Herzrhythmusstörungen abgeschätzt.